Wirtspflanzen
Weizen, Roggen, Triticale, Gerste: Zwergrost der Gerste
Krankheitsbild
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rötlich-braune Pusteln auf Blättern (Blattoberseite) seltener auf Blattscheiden, teilweise auch auf dem Halm, Ähren und Grannen
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Sommersporenlager bei Weizen ockerbraun und rundlich, bei Roggen und Triticale länglich-oval, befallene Blattflächen vergilben und vertrocknen
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Auftreten ab dem Schossen, massiver Befall meist ab Ährenschieben, gegen Ende der Vegetationsperiodebei Weizen und Triticale schwarzbraune Wintersporenlager auf der Blattunterseite
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Braunrost kann sich im Gegensatz zu Gelb- und Schwarzrost in einem weiten Temperaturbereich vermehren
Befallsfördernde Faktoren
hohe Bestandsdichten, hohe Stickstoffdüngung, warme und trockene Witterung, anfällige Sorten, erhöhte Anfälligkeit bei mildem Herbst- und Winterwetter, warmem Frühjahr und vorangegangenem Rost-Auftreten im Vorjahr, epidemische Ausbreitung bei hohen Tag- und Nacht-Temperaturen (Ährenschieben).
Witterung: warm, 20-25°C mit viel Tau. Inkubationszeit: 10 Tage
Fungizidmaßnahmen
Gerste:

Weizen:

Bekämpfungsschwellen*
| Beobachtungseinheit |
Pflanzen/Blätter mit Befall |
| Halm/obere 3 Blätter oder Schlag |
30% oder erste Herde |
Beobachtungsanleitung
in Wintergerste und frühgesätem Roggen bereits im Herbst Befall möglich, ab Schossbeginn auf dem drittletzten voll entwickelten Blatt. In Winterweizen erst ab Ende der Schossphase. Besonders an dünnen Bestandsstellen, Sonnenseiten von Fahrgassen. Auf Braunrost in benachbarten Weizen- oder Triticale-Schlägen achten.
Verwechslungsmöglichkeiten
Gelbrost (ähnliche Färbung, Sommersporenlager bei Gelbrost aber streifenförmig und oft nesterartig im Bestand verteilt)
Vorbeugende Maßnahmen
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Ausfallgetreide und Stoppeln bekämpfen
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regionale Sortenempfehlungen beachten (Resistenzgene)
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weniger anfällige, frühreife Sorten anbauen
®2: Reg. Marke der Bayer AG, Leverkusen