Wirtspflanzen
Weizen, Gerste, Roggen, Triticale
Krankheitsbild
-
orange-gelbe bis rostfarbene Pusteln in paralleler Anordnung
-
bis zu fünf perlschnurartige Pustelstreifen, die durch die Blattadern begrenzt sind
-
die frischen Pusteln stäuben mit zitronengelben Sporen
-
nesterweises, epidemieartiges Auftreten im Bestand
-
Blattscheiden und Halme werden selten befallen, Ähren durchaus öfter
Befallsfördernde Faktoren
hohe Bestandsdichte, hohe Stickstoffdüngung, trocken-warme Witterung, epidemieartige Verbreitung während der Schossphase nach Herbstinfektion von Ausfallgetreide, mildem Winter und feuchtkühler Witterung im Frühjahr.
Witterung: kühl, 9-11°C, hohe Sonneneinstrahlung. Inkubationszeit: 11 Tage.
Fungizidmaßnahmen
Gerste:

Weizen:

Bekämpfungsschwellen*
| Beobachtungseinheit |
Pflanzen/Blätter mit Befall |
| Halm/obere 3 Blätter oder Schlag |
30% oder erste Herde |
Beobachtungsanleitung
-
bei früher Saat hoch anfälliger Sorten
-
nach milden Wintern schon ab Ende der Bestockung
-
Befall beginnt immer in einzelnen Nestern
-
auf Gelbrost in benachbarten Weizen- oder Triticale-Schlägen achten
Verwechslungsmöglichkeiten
Vorbeugende Maßnahmen
-
Bekämpfung von Ausfallgetreide vor dem Auflaufen der Herbstsaat
-
regionale Sortenempfehlungen beachten (Resistenzgene)
-
keine überhöhte Stickstoffdüngung
-
bei Gelbrostnestern schnell reagieren und mit Fungizid bekämpfen
®2: Reg. Marke der Bayer AG, Leverkusen
*: Quelle Pflanzenschutzamt Niedersachsen