Wirtspflanzen
alle Getreidearten, außerdem Gräser, jeweils wirtsspezifische Erreger
Krankheitsbild
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gut sichtbare weiße, watteartige, abwischbare Pusteln an der Oberseite der Blätter oder an den Blattscheiden und Halmen
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bei warmer, trockener Witterung weißer, mehlartiger Sporenstaub
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darin Ausbildung von zunächst gelben, danach schwarzen Fruchtkörpern
Befallsfördernde Faktoren
Ausfallgetreide, Wintergetreide, hohe Bestandsdichten, hohe Stickstoffdüngung, warme, trockene Witterung bei Temperaturen von 15-22° C, ebenso hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen zwischen 18 und 22°C.
Mehltau gefährdet sind vor allem Bestände in windgeschützten Lagen, Flußauen und Nebelsenken
Witterung: bedeckt, hohe Luftfeuchte, warme Nächte, kaum Niederschlag. Inkubationszeit: 5 T.
Fungizidmaßnahmen
Gerste:

Weizen:

Bekämpfungsschwellen*
| Beobachtungseinheit |
Pflanzen/Blätter mit Befall |
| Halm/obere 3 Blätter |
60% |
Befallsfördernde Faktoren
Verwechslungsmöglichkeiten
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bei Gerste: Typhula-Fäule: zusätzlich Vergilbungen
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Drechslera-Krankheiten wie Netzflecken, Braunflecken. Manganmangel: ähnliche Teerflecke wie alte Mehltauinfektionen)
Vorbeugende Maßnahmen
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Beseitigung von Ausfallgetreide nach der Ernte
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Aussaat bei Wintergetreide nicht zu früh, bei Sommergetreide sehr früh
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Auswahl resistenter Sorten mit unterschiedlichen Resistenzgenen
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keine überhöhten Bestandsdichten
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angepasste Stickstoffversorgung
®1: Reg. Warenzeichen Syngenta
®2: Reg. Marke der Bayer AG, Leverkusen
*: Quelle Pflanzenschutzamt Niedersachsen