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Pflanzenschutz

...Gras- und Unkrautkontrolle in Mais und Kartoffeln

Cato® ist ein Herbizid zur Bekämpfung von Ungräsern und Unkräutern in Mais und Kartoffeln im Nachauflauf. Cato® besteht aus dem wasserdispergierbaren Granulat (Cato® Komponente A) und dem flüssigen Formulierungshilfsstoff (Cato® Komponente B).

Cato® Komponente A und Cato® Komponente B müssen in Tankmischung gemeinsam ausgebracht werden.

  • in Mais und Kartoffeln zugelassen
  • Sichere Wirkung auch bei Bodentrockenheit
  • Breites Wirkungsspektrum
  • Flexible Anwendung je nach Unkrautspektrum
  • Sehr gute Verträglichkeit in Mais
  • Bekämpft alle wichtigen Unkräuter in Kartoffeln einschliesslich Quecke und Klettelabkraut

Produktprofil Cato®
Wirkstoffe: 25% Rimsulfuron - Komponente A
+ Formulierungshilfsstoff (FHS) - Komponente B
Formulierung: wasserdispergierbares Granulat
Aufwandmenge: Mais:
Einmalige Anwendung:
50 g/ha Cato®-Komp. A + 0,3 l/ha Cato®-Komp. B

Splitting (Maximal 2 Anwendungen):
1. Anwendung ab Spitzen des Maises
30 g/ha Cato®-Komp. A + 0,18 l/ha Cato®-Komp. B
2. Anwendung 8 bis 10 Tage spätestens zum 6-Blatt-Stadium des Maises
20 g/ha Cato®-Komp. A + 0,12 l/haCato®-Komp. B

Kartoffel:
Einmalige Anwendung:
50 g/ha Cato®-Komp. A + 0,3 l/ha Cato®-Komp. B

Splitting-Anwendung (Maximum 2 Anwendungen):
1. Anwendung ab Stadium 20 (ca. 5 cm Wuchshöhe der Kartoffel):
30 g/ha Cato®-Komp. A + 0,18 l/ha Cato®-Komp. B
2. Anwendung 8 bis 10 Tage später (spätestens bei 20 cm Wuchshöhe der Kartoffel):
20 g/ha Cato®-Komp. A + 0,12 l/ha Cato®-Komp. B

Gebindegröße: 120 g + 0,72 l
500 g + 3,00 l
Zulassung:
  • Mais
  • Kartoffel
Einsatzstadien: Mais:
Im Nachauflauf des Maises vom 2-Blatt-Stadium bis zum 6-Blatt-Stadium (BBCH 12-16)

Kartoffeln:
Im Nachauflauf der Kartoffeln im Stadium 20-30 (5 cm bis 20 cm Wuchshöhe).

Anwendungsbestimmungen und Auflagen: NW468, NW642 Mindestabstand nach Länderrecht
NT102: 20m bei min. 75% Driftreduktion

Wie wirkt Cato®?
Cato® ist ein hochaktives Herbizid aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Der Wirkstoff Rimsulfuron wird überwiegend von den Blättern aufgenommen und sehr schnell in der Pflanze verteilt. In empfindlichen Pflanzen hemmt Cato® das Enzym Acetolactatsynthase (ALS), das für die Bildung wichtiger Aminosäuren notwendig ist. Das Wachstum wird im Vegetationspunkt sofort nach der Applikation blockiert und es beginnt ein Absterbeprozeß, der sich je nach Witterung über mehrere Wochen erstrecken kann. In Mais- und Kartoffelpflanzen wird der Wirkstoff schnell abgebaut. Cato® erzielt die beste Wirkung auf kleine, intensiv wachsende Ungräser und Unkräuter.

 

Wirkungsspektrum Cato®
 
Ungräser

gut bekämpfbar:
Ackerfuchsschwanz; Bluthirse*; Fingerhirse*; Flughafer; Grüne Borstenhirse; Hirsearten; Hühnerhirse; Rispengras, einjähriges;
Rispengras-Arten; Weidelgras-Arten; Quecke (junge Pflanzen)

*:(bis zum 3-Blatt-Stadium)

  nicht ausreichend bekämpfbar:
Knaulgras
Unkräuter:

gut bekämpfbar:
Amarant**-Arten; Besenrauke; Bingelkraut, Einjähriges; Brennessel, Kleine; Franzosenkraut**; Gauchheil; Gänsefuß, Feigenblättriger; Hahnenfuß, Acker-; Acker-
Hellerkraut, Acker-;
Hirtentäschel; Hohlzahn-Arten;
Kamille-Arten;
Klettenlabkraut; Kreuzkraut, Gemeines; Minze, Acker-; Raps, Ausfall-; Senf, Acker-;
Sonnenblumen, Ausfall-; Stiefmütterchen; Acker-
Taubnessel-Arten; Vogelmiere; Wicken-Arten; Ziest, Acker-; Zweizahn**, Dreigeteilter

**=auch triazinresistente Arten

  nicht ausreichend bekämpfbar:
Ampfer-Arten; Ehrenpreis-Arten; Gänsefuß, Weißer; Knöterich-Arten; Melde-Arten; Nachtschatten, Schwarzer; Schachtelhalm, Acker-; Winde-Arten