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Tyvek® Newsletter 1/08

Im Detail: Lösungen mit DuPont™ Tyvek®

Energieeinsparung: Innovative Sanierung mit DuPont™ Climate Systems

Energetische Sanierungen der Gebäudehülle konzentrierten sich bisher auf die zusätzliche Dämmung des Dachgeschosses sowie die Installation eines Wärmedämmverbundsystems an der Fassade. Einen völlig anderen Weg ging Josef Ambros, Inhaber der Anton Ambros GmbH, bei dem im Familienbesitz befindlichen Sechs-Familien-Wohnhaus. Der auf Vorfertigung und Holzständer- sowie Holzrahmenbauweise spezialisierte Betrieb aus Hopferau setzte auch bei der Sanierung auf gewohnte Techniken. Trotz traditioneller Holzrahmenelemente, kam dennoch modernste Produkttechnik für optimale Energieeffizienz zum Einsatz. Für die planerischen Belange arbeitete Ambros mit dem Architekturbüro Felkner aus Martinszell-Oberdorf zusammen. Bei dem als Massivbau 1946 erstellten Mehrfamilienhaus wurde im ersten Schritt das Dachgeschoss komplett durch ein neues, vorgefertigtes ersetzt. Auf die Außenwände setzte man ebenfalls vorgefertigte, 24 cm dicke Fassadenelemente. Neben Dämmstoffen aus Holz, Flachs und Zellulose kam sowohl bei den Dach- wie auch den Fassadenelementen das neue DuPont™ Climate Systems zum Einsatz. Das System ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 15 Prozent. In einem besonderen Prozess metallisiert man eine Seite der bewährten DuPont™ Tyvek® Bahn in Flash-Spun- Bond-Technologie, ohne dass dadurch die Dampfdiffusionsoffenheit erheblich reduziert wird. So entstehen in einem Vergütungsprozess DuPont™ Tyvek® Enercor® Dach und DuPont™ Tyvek® Enercor® Fassade. Zweites Element der neuen Systeme ist die Dampfbremse DuPont™ AirGuard®. Auch sie ist mit einer metallisierten Oberfläche vergütet. Der zusätzliche Energieeinspareffekt beruht darauf, dass durch DuPont™ Climate Systems die vorhandene Wärmedämmung und die eingebaute Luftschicht optimiert wird. Weiterhin wird durch DuPont™ Tyvek® Enercor® Bahnen der sommerliche Wärmeschutz verbessert, da bis zu 85% der sommerlichen Strahlungswärme blockiert wird. Das überzeugte auch Josef Ambros. Noch mehr, dass entsprechende Werte sogar in den von der EnEV geforderten Nachweis oder in den Energieausweis einfl ießen können.